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Schiff auf Brienzersee mit Wasserstoffantrieb: Der Tourismus soll klimaneutraler werden | Der Bund
UH/Wasserstoff ist sauber und vielversprechend. Aber er kann sicher nur begrenzt zur Anwendung kommen, dort, wo es es nicht anders geht. Seine Produktion braucht viel Energie, und die muss grĂĽn sein.
Aktuell hat es im Bund acht Leserkommentare dazu, die m.W. ĂĽber obigen Link ohne Abo zu lesen sind.
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Einer der Kommentare stammt von Felix Gurtner, Mitglied der Klima-Grosseltern Region Bern:
Es ist erfreulich, dass die Wyss Academy for Nature dieser
vielversprechenden Technologie mit dem konkreten Projekt «Klimaneutrale
Schiffahrt im Berner Oberland» zum Durchbruch verhelfen will. Mit Interesse
habe ich gelesen, dass dies im Rahmen des Schwerpunkts «CO₂-neutrale
Tourismusregion Oberland-Ost» geschieht. Ich habe mich dann gefragt, ob wohl
der wichtigste klimarelevante Aspekt des Berner Oberländer Tourismus, nämlich
die An- und RĂĽckreise der Tourist*innen, in diesem Schwerpunkt ebenfalls angegangen
wird, und habe in einer ersten Suche leider nichts gefunden, was mich
enttäuscht. Denn wir dĂĽrfen uns nichts vormachen: Ein Flug USA (OstkĂĽste) –
Schweiz retour hat einen klimaschädlichen Effekt von umgerechnet 2 t CO2 PRO
PASSAGIER*IN, ein Flug Shanghai – Schweiz retour noch mehr. In erster Linie auf
Bahn- und Car-Touristen aus Europa anstatt auf Tourist*innen aus der Ferne zu
setzen, hätte eine um Welten grössere Wirkung in Richtung Klima-Neutralität