Klima-Grosseltern Winterthur: "Sonnenenergie jetzt"

 

Samstag, 26. Dezember 2020


Mail von Peter, Klima-Grosseltern Winterthur:


Die KlimaGrosseltern Winterthur 

veranstalteten bereits ihre 

4. Aktion, am letzten Samstag, 

19.12.2020 mit "Sonnennergie jetzt!". 

Wir haben an unserem Stand in 

der Altstadt die WinterhurerInnen 

ĂĽber das riesige

 Potential der Sonnenenergie-Nutzung in Winterthur informiert. 

Wir wollen dazu animieren selbst aktiv zu werden, indem 

sich die WinterthurerInnen fĂĽr Solarzellen auf ihren Dächern 

interessieren und eine Installation erwägen.




 Nach dem Bundesamt fĂĽr Energie BFE 

(https://www.uvek-is.admin.ch/BFE/storymaps/ECH_SolarpotGemeinden

/pdf/230.pdf ) beträgt das Potenzial Solarstrom auf den Winterthurer 

Dächern: 356.4 GWh pro Jahr. Dies entspricht dem durchschnittlichen 

Stromverbrauch von ca. 80'000 Haushalten (4 Personen pro Haushalt). 

Also genügend Sonnenstrom für Winterthur ist möglich. Wir müssen

 nur wollen! 

FotorĂĽckblick 2020: 15.5.2020, 9.6.2020

"Dank" Schlechtwetter Fotos 2020 durchsucht und fĂĽndig geworden:
Steffisburg, 15.5.2020: Wegen Corona nur Plakatdemo beantragt, wurde so bewilligt. 

Vorbemerkung: Man sieht ziemlich oft die gleichen Leute auf den Fotos, fast unvermeidlich. Wer das ausgleichen möchte, ist jederzeit eingeladen, eigene Fotos beizusteuern. Mail: uhagnauer@bluewin.ch









EfK (Eltern fĂĽr das Klima): Aktion SchlafmĂĽtzen, Parlamentarier wacht auf. Einige Klima-Grosseltern sind mit dabei.
Wir begrüssen die National- und Ständeräte zur Session und fordern sie auf, endlich etwas zu tun fürs Klima. Aktion Bundesplatz am 10.3. und BEA-Expo (Corona-Provisorium) am 6.6.




unterwegs zum Ort des Geschehens
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spontane "Kleinstmanifestation" auf dem Bundesplatz (oder eben im Wankdorf), Bewilligung fĂĽr max. 5 Personen:













 

Gletscherinitiative, Ăśbergabe der Unterschriften, Bundesplatz Bern, 27.11.2019




 



"Behandlungsteam" Bundesrat, Kandidatin Regula Rytz

Als Leserbrief bei Thuner Tagblatt und Berner Zeitung eingereicht:

Behandlungsteam Bundesrat

Wir mĂĽssen den Tatsachen endlich ins Auge blicken: Ohne wirksame Massnahmen wird sich unser wunderbarer Planet um mehr als 4°C erhitzen und nur noch eine halbe bis eine Milliarde Menschen ernähren. Man darf sich nicht vorstellen, was das fĂĽr unsere Enkelkinder bedeuten wird! Die Erde ist ein Notfallpatient geworden. Im Behandlungsteam Bundesrat braucht es eine Frau wie Regula Rytz, eine Fachperson fĂĽr Umwelt und Klima, und zwar jetzt, nicht erst in vier (?) Jahren. Während von bĂĽrgerlicher Seite höchstens Lippenbekenntnisse zu hören sind, hat Regula Rytz unzählige Tatbeweise erbracht und zu 98% fĂĽr Klima und Umwelt gestimmt (ecorating.ch). Die entsprechenden Werte lauteten fĂĽr Keller-Sutter 16%, Cassis 28%, Parmelin 2%, als sie noch im Nationalrat politisierten. 
Ueli Hagnauer, Steffisburg
Mitglied Klima-Grosseltern Schweiz

Mail der KlimaSeniorinnen, unseres Schwester-Vereins


Liebe KlimaSeniorinnen, liebe UnterstĂĽtzer*innen

Wir möchten Sie gerne auf zwei sehr bald stattfindende Anlässe aufmerksam machen und zwei inhaltliche Lichtblicke in Bezug auf unsere Klimaklage mit Ihnen teilen.

Zu den Anlässen:
Diesen Mittwoch, 27.11., ist es soweit! Die Unterschriften der Gletscher-Initiative werden eingereicht. ​Die KlimaSeniorinnen haben von Anfang an die Initiative tatkräftig unterstĂĽtzt und werden bei der Einreichung dabei sein. Wir freuen uns auch ĂĽber Ihre Teilnahme! Als Erkennungsmerkmal werden wir eine KlimaSeniorinnen-Button tragen. Hier geht's zum Programm und Anmeldung.

Am Freitag 29. November findet der nächste globale Klimastreik statt. Alle Uhrzeiten und Orte in Ihrer Nähe finden Sie auf climatestrike.ch.

Zu den Lichtblicken:

Bernische Pensionskasse Ethos Portfolio-Analyse und Klimarisiken

Aus dem Bulletin der Bernischen Pensionskasse BPK, Nr. 13, Okt. 2019
Seiten 6 und 7

Ethos Portfolio-Analyse und Klimarisiken 

Im August 2019 fĂĽhrte die Ethos Services SA (Ethos) in unserem Auftrag eine globale nicht-finanzielle Analyse des gesamten Wertschriftenportfolios der BPK durch. Dies bereits zum 3. Mal nach 2013 und 2016. Die Analyse richtet dabei einen Fokus auf folgende Bereiche:
- Sie identifiziert Unternehmen, welche in ihrer globalen Strategie Umwelt- und Sozialherausforderungen integrieren und erhöhte Normen und Corporate Governance Standards aufstellen.
- Sie misst die Exponierung des Portfolios sowie einzelner Unternehmen gegenüber sensitiven Wirtschaftssektoren und/oder kontroverser Geschäftspraktiken.
- Sie identifiziert Unternehmen mit der höchsten Kohlenstoff-Intensität. Ziel der Analyse ist es, eine

Ă–kologische Suchmaschine ecosia.com

Tipp von Margrit Moser, Klima-Grosseltern BE: Ecosia als Suchmaschine nutzen:

Kopiert aus der Website von Ecosia:
"... Doch nicht jeder Ecosia-Nutzer klickt auf die Werbung. So verdient Ecosia durchschnittlich 0,5 Cent pro Suchanfrage. Ein Baum kostet allerdings 0,28 Euro. Somit benötigt Ecosia 56 Suchanfragen, um einen Baum zu finanzieren. Je nachdem, wie viele Klicks auf einer Werbeanzeige landen, wird alle 11 bis 16 Sekunden ein Baum gepflanzt. Im App-Menü gelangst du zu den Einstellungen. Hier änderst du deine Region, die Sprache, den Inhaltsfilter (streng, mittel, aus) und wählst aus, ob Suchergebnisse von Ecosia oder Google kommen sollen. Suchergebnisse können direkt in einem neuen Tab geöffnet werden. Weiterhin befindet sich die Suchzeile zur Schnellsuche direkt auf deinem Homescreen".

Die Suchmaschine Ecosia scheint also eine gute Sache zu sein, auch nach Mail-RĂĽckfrage bei "plant-for-the-planet". Dort wird Ecosia in den BĂĽros und von Mitarbeitern zu Hause genutzt.

Plant-for-the-planet ist eine weltweite Organisation, die bisher gut 14 Milliarden (!) Bäume gepflanzt hat. Sie will 1000 Milliarden pflanzen, engagiert sich zudem weltweit für Bewusstseinsbildung und Ausbildung, vor allem von Kindern und Jugendlichen.
Vgl. Buch "Die Wunderwaffe gegen den Klimawandel - der Baum" von Felix Finkbeiner und plant-for-the-planet, sehr empfehlenswert.

Auch gemäss Felix Finkbeiner genügt das Bäumepflanzen natürlich nicht, darf keinesfalls ein Grund sein, den Fossil-Ausstieg zu verzögern. Aber er bezeichnet es als "Zeitjoker", bis die anderen Massnahmen greifen.
Dem kann man nur zustimmen. Für mich (UH) sind im grossen Stil aufgeforstete Wälder ein ziemlich grosses Fass, aber halt doch ein "Fass MIT Boden". Wenn die Bäume gewachsen sind, ist das CO2- (resp. C-) Depot voll. Man kann die Bilanz verbessern, wenn man Holz für langlebige Holzbauten nutzt und anschliessend gleich wieder aufforstet. So entziehen die nachwachsenden Bäume der Atmosphäre zusätzliches CO2.